Sonntag, 17. März 2013

Rezension März #2




Verlag: Dressler, 2013

Für immer die Seele – Cynthia J. Omololu

 

Zum Inhalt:
Nicole, 16 Jahre, ein Wunderkind am Cello. Als sie mit ihrer Schwester den Londoner Tower besichtig, befällt sie plötzlich eine Vision aus vergangener Zeit: Sie steht auf dem Schafott und wird zur Hinrichtung geführt! Und diese bleibt nicht die einzige Vision. Ständig scheint Cole sich in der Vergangenheit zu befinden und keiner scheint sie zu verstehen.
Da trifft sie in London auf Griffon. Auch er hat ein Geheimnis und durch ihn öffnet sich für Cole eine völlig neue Welt!
Doch es lauern hinter jeder Ecke Gefahren und wem kann sie da dann noch trauen? 

Meine Meinung:
Ich habe mich sofort von dieser Geschichte angezogen gefühlt, sodass ich das Buch kaum weglegen wollte.
Cole hat mir jetzt als Charakter zu erst nicht so zugesagt, vielleicht weil ich selbst jetzt kein Überfliegerkind bin/ war. Aber wer ist das schon! Dafür macht sie in der Story eine tolle Entwicklung durch: Vom Wunderkind, welches nur ihr Cello im Kopf hat, zum richtigen Teenie mit Schwärmerei für Jungs.
Auch der männliche Protagonist hat mir gut gefallen. Erst etwas blass, gewinnt er im Laufe des Romans immer mehr an Farbe.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig, jedoch hat mich hier eine Kleinigkeit gestört: Wenn Cole nicht weiter weiß sagt sie nicht Äh… oder Hm… wie jeder normale Mensch, sondern Öh… Ich schiebe das jetzt mal auf die Übersetzung und hoffe, dass dies in den weiteren Büchern nicht mehr so oft vorkommt.
Ansonsten habe ich mich von diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und ich werde mir auch die nächsten Bücher besorgen, da ich unbedingt wissen möchte wie es weiter geht.

Der Auftakt einer Trilogie für Liebhaber von Jugendbüchern mit Fantasy- und Liebesgeschichte! Übrigens ist die Geschichte in diesem Teil schon „abgeschlossen“, aber es gibt schon einen Hinweis, wie es weiter geht.


Daten zum Buch:
Titel: Für immer die Seele
Autorin: Cynthia J. Omololu
Verlag: Dressler (Klick!)
Preis: 17,95 € 
384 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7915-1505-2

Freitag, 8. März 2013

Rezension März #1


Verlag: Pink, 2013

Subway Sound – Katrin Bongard


Zum Inhalt:
Als Livias Eltern sich trennen, entscheidet sie sich gegen ihre Mutter und Spanien und zieht mit ihrem Vater nach Berlin. Dort lernt Livia bald den Straßenjungen Tim kennen. 
ie ist so fasziniert von diesem stillen Jungen, dass sie eine Wette mit ihm eingeht:
Einen Tag und eine Nacht auf der Straße gegen einen Abend  auf dem Schulball. Langsam entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den Beiden.
Doch kann so eine Freundschaft beständig sein?

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Katrin Bongard ist leicht und beschwingt, passend für das Lesealter und die Hauptcharakter.
Livia kam mir am Anfang vor, wie ein richtiges verwöhntes Mädchen mit reichen Eltern, die keine Zeit für sie haben. Zwar macht Livia im Laufe des Buches Sachen, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte, wie man auf so Ideen kommen kann, aber durch ihre Feinfühligkeit kann man sich doch gut in sie hineinversetzen.
So viel wir auch von Livias Leben erfahren, bleibt Tim doch leider etwas im Hintergrund. Ich hätte gerne etwas mehr über seine Familie erfahren und sein Leben auf der Straße. Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen! Selbst mit 13 Jahren hätte ich sie wahrscheinlich in einer Nacht durch gelesen!

Ein Buch für Jugendlich und junge Erwachsene, die etwas über das wahre Leben erfahren wollen!



Daten zum Buch:
Titel: Subway Sound
Autorin: Katrin Bongard
Verlag: Pink! (Klick!)
Preis: 11,99 € 
208 Seiten, Taschenbuch
ISBN: 978-3-86430-012-7